Das Ziel

Die Idee

9 Jahre internationale Tätigkeit in verschiedenen Ländern des Balkans vom Kosovo bis Kroatien verlangten von einem überzeugten Tierschützer   parallel zu seiner beruflichen Tätigkeit Engagement für den Schutz der Tiere in diesem Teil Europas. Organisation von Futterspenden, Koordination der privaten Hilfe internationaler Mitarbeiter, Weiterbildung von Tierärzten, Unterstützung örtlicher Tierschützer sind nur einige Dinge, die für die Tiere in Südosteuropa geleistet werden konnten.

Am Straßenrand gefunden. Mutter wahrscheinlich ein Verkehrsopfer.


2004/2005 war ich für die OSZE in Zagreb, der Hauptstadt Kroatiens, tätig und bekam dort einen sehr engen Kontakt zu einem recht aktiven Tierschutzverein. Gefundene oder abgegebene Tiere, z. Zt etwa 170 Hunde und etwa genau so viele Katzen, werden hier größtenteils in privatem Wohnraum aufopferungsvoll betreut bis sie einmal vermittelt werden können. Dazu kommen 60 Hunde in einem „Tierheim“. Das ist eine große Belastung für die betroffenen Personen aber auch für den Verein. Mitte 2004 war mir klar,  dass mit Hilfe eines aktiven Tierschutzvereins vor Ort also in Kroatien geholfen werden musste. Die Tierheime in Deutschland sind meist überfüllt, deshalb macht es keinen Sinn, zusätzlich noch Tiere aus Südeuropa nach Deutschland zu importieren, sondern dort zu vermitteln, wo sie aufkommen.


Auch das sind Straßenhunde.

Realisierung

Im August 2007 wurde der „Förderverein Tierschutzprojekt Kroatien" e.V. gegründet und die Gemeinnützigkeit anerkannt. Ein Spendenkonto wurde eingerichtet.

Der Deutsche Tierschutzbund unterstützt das Projekt ausdrücklich.

Mit dem Tierschutzverein „Arche Noah" in Graz/Österreich, der auch über ein großes Tierheim verfügt, konnte eine Partnerschaft eingegangen werden. Unterstützung leistet auch der „Tierschutzverein Berlin und Umgebung“ e.V. mit seinem Tierheim.

Durch den Einsatz  im Tierschutz in vielen Bereichen Kroatiens, z.B. Besuch von Tierschutzvereinen, Gespräche mit Tierärzten sowie Tierärztekammer und Diskussionen mit Verantwortlichen im Landwirtschaftsministerium, Beratung von Touristen bei entdeckten Tierschutzverstößen, konnten wir uns einen guten Überblick über die Situation im Land verschaffen (siehe auch Reiseberichte).

Unser Ziel soll es sein, einzelne Vereine und auch engagierte Tierschützer zu unterstützen. Ebenso bleibt der Wunsch bestehen, in einem ausgewählten Ort mit zuverlässiger Tierschutzarbeit, eine Begegnungsstätte Mensch/ Tier - ein modernes Tierheim - planen und bauen zu helfen.

Das geplante Projekt soll Tierheim, Tiervermittlungsstelle, Schulungsstatt für Jugendliche und eine Stelle sein, die den Tierschutzgedanken weitest möglich in Kroatien verbreitet. Das strenge kroatische Tierschutzgesetz, das im Dezember 2006 vom Parlament beschlossen wurde, hilft dabei. Es verpflichtet u.a. Landkreise zum Bau von Tierheimen.

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