Aktuelles

Allgemeine Nachrichten
(Stand: November 2015)

Nachruf Volker Fritzemeier

Unser Präsident Herr Volker Fritzemeier ist am 18.10.2015 verstorben. Unser Vorstand und die Mitglieder trauern um diesen großen Verlust. 

Herr Fritzemeier war der Gründer unseres Vereins, den er mit unermüdlichem Engagement bis zum letzten Tag seines Lebens geleitet hat. Das Tierschutzprojekt Kroatien war sein Herzensprojekt. Seine Liebe zu den Tieren und zu Kroatien sowie seine zahlreichen Verdienste im kroatischen Tierschutz haben uns immer ermuntert weiterzumachen und werden uns weiterhin inspirieren. 

Wir werden seine Ziele im Tierschutz weiter verfolgen und seine Vision des Tierschutzes in seinem Sinne weiter leben. 

Wir danken ihm für alles, was er für die Tiere und für unseren Verein getan hat. 

 

VOLKER FRITZEMEIER

30. Juni 1940  -  18.Oktober 2015

 

Für den Vorstand 

Ivana Zahirovic- Négrerie, Vize- Präsidentin

Storchenvater

Der Hausmeister einer Grundschule im Osten von Kroatien betreut seit über 10 Jahren liebevoll eine flugunfähige Storchendame, die einen treuen "Ehemann" hat, der jedes Jahr wieder zu ihr zurückkehrt... Lesen Sie mehr unter Wahre Geschichten.


Zugänge auf der Patenseite

Besuchen Sie unsere Patenseite, 8 Hunde wurden in Kroatien gut vermittelt - also kein Export - aber viele gefundene Hunde sind neu hinzugekommen. Diese warten nun auf eine Familie, die sie liebevoll aufnimmt. Bis dahin brauchen sie Ihre Unterstützung - öffnen Sie Ihr Herz, jeder Euro Patengeld hilft für Futter und Tierarztkosten. Es können sich auch mehrere Paten für den gleichen Hund entscheiden.


Neue Facebook-Seiten

Wir freuen uns, Ihnen unsere neuen deutschen Facebook-Seiten präsentieren zu können. "Liken" und Weiterempfehlen willkommen. Hier finden Sie die neuen Seiten.


Neue Bilder Patenschaften

Unter Patenschaften / Vermittlung haben wir einige Bilder der zu vermittelnden Vierbeiner aktualisiert. Wir freuen uns weiterhin über Ihre Unterstützung bei der Hilfe für die Hunde.


Ernährungsvorschlag für Katzenwelpen

Es passiert im Urlaub immer wieder – die Begegnung mit sehr kleinen Katzenwelpen, die ihre  Mutter verloren haben.  Die will man dann ernähren – aber wie? Unter Praktischer Rat finden Sie entsprechenden Rat sowie weitere Tipps.


Aktuelles aus Kroatien
Tierschutz-Kurznachrichten (Stand: Februar 2015)

Staatliche Willkür versucht einen Tierschutzverein in den Ruin zu treiben

Da macht ein Verein mit viel ehrenamtlichem Engagement aus einer Schlammwüste innerhalb von wenigen Jahren ein Asyl, das beispielhaft für andere Tierheime in Kroatien funktioniert und bekommt dennoch keine offizielle Unterstützung; im Gegenteil ... Lesen Sie hier mehr.


Zwischenruf

Kroatien hat weder die landesweite Korruption erfolgreich bekämpft, noch die Willkür seiner Staatsbediensteten im Griff. Beides ist eng miteinander verknüpft. Hier lesen Sie einen Zwischenruf zum Thema.

Ein Schreiben in dieser Sache an den Staasanwalt von Osijek finden Sie hier.


"WEIHNACHTEN" bei HAPPYEND in PAZIN/Istrien

Das vergangene  Wochenende (26. bis 28. September) muss sich für Mae Isaksson und ihren Mann Benny Andersson angefühlt haben, als seien sie auf einem anderen Stern... Lesen Sie hier weiter.

Ein Schreiben in dieser Sache an den Bürgermeister von Pazin finden Sie hier.


Fluthilfe Ostslavonien/Kroatien

Unser Aufruf, den Opfern der Überschwemmungen, die die Save im Raum Gunja angerichtet hatte, zu helfen, fand großartige Unterstützung. Wir danken dafür allen Unterstützern! Hier finden Sie die Danksagung.


Klicken Sie hier für ältere/archivierte Nachrichten

Welpenflut

Es ist wieder die Zeit, in der rohe Menschen ihren Hundenachwuchs entsorgen. Anstatt die Hündinnen kastrieren zu lassen, werden die Welpen mit oder ohne Muttertier irgendwo entsorgt - am Straßenrand, im Wald zwischen Ruinen oder sonst wo. Die Tierheime sind voll von aufgefundenen jungen Tieren. Die müssen sie mit Spezialfutter versorgen, um das Immunsystem aufzubauen, was sonst über die Muttermilch geschieht. Dieses Spezialfutter ist sehr teuer. Hinzu kommen die Tierarztkosten für Parasitenbekämpfung, Impfschutz, kastrieren und chippen. Sie können mit Übernahme einer Patenschaft für eine Welpen helfen, dass es ein gesunder und kräftiger Hund wird.  Auf "Patenschaften / Vermittlung" finden Sie eine kleine Auswahl. In jedem der von uns unterstützten TH sind etwa 25 Welpen zu versorgen und es werden immer mehr. 
Bitte unterstützen Sie uns.


Bitte keine Katzen füttern!

Es ist Urlaubszeit und die Hilferufe von Touristen aus den Urlaubsregionen Kroatiens für herrenlose Katzen häufen sich. Bitte lesen Sie unter Praktischer Rat, warum Sie vor Ort bitte keine Katzen füttern.


Patenschaften und Vermittlung

Unterstützen Sie unsere Partner vor Ort durch die Übernahme einer Patenschaft für einen Hund. Sie haben auch die Möglichkeit, einen hilfsbedürtigen Vierbeiner zu adoptieren. Weitere Informationen sowie eine Übersicht hilfsbedürftiger Hunde finden Sie unter Patenschaften / Vermittlung.


Spendengelder sinnvoll eingesetzt

Ein tolles Beispiel für den hilfreichen Einsatz Ihrer Spendengelder finden Sie unter Ihr Spendeneinsatz.


Dringende Hilferufe

Da uns regelmäßig verzweifelte Hilferufe aus Kroatien erreichen, haben wir die neue Seite Dringende Hilferufe erstellt. Dort können Sie direkt schauen, wo es akuten Hilfsbedarf gibt. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!


DANKE und frohe Weihnachten NEU

Wir möchten allen Mitgliedern und Unterstützern für die im vergangenen Jahr gezeigte Treue und Hilfe herzlich danken. Bitte lassen Sie in Ihrer Unterstützung nicht nach und werben Sie weiter für unsere ehrenamtliche Arbeit. Ihnen und Ihren Familien samt allem Vierbeinern wünschen wir ein schönes und erfolgreiches neues Jahr.

Einen kleinen Gruß finden Sie hier.


Gruß zum neuen Jahr und Dankeschön

Kroatien ist eines der ärmsten Länder der EU. Mit Spenden für Tiere vor Ort kann kaum gerechnet werden, weil die Menschen dort genug Probleme mit sich selbst haben. Das bedeutet für die Tierschützer mit einem Tierasyl ständige, auch psychische, Belastung auf die Frage wie sie am nächsten Tag noch ihre etwa 200 Tiere ernähren können. Wie dankbar sie für jede Hilfe sind, beweist eine kurze E-Mail an uns zum Jahreswechsel. Sie steht stellvertretend für etwa 10 Vereine, die wir regelmäßig mit unterschiedlichen Maßnahmen unterstützen und Ihnen dadurch etwas von dem täglichen Stress nehmen konnten.

Man kann förmlich mitfühlen, wie erleichtert und dankbar die Betroffenen durch unsere Unterstützung sind. Das ist gleichzeitig auch Motivation für uns.  

Alles ist aber nur möglich durch Ihre Spendenbereitschaft. Dafür möchten wir Ihnen an dieser Stelle herzlich danken - bleiben Sie uns weiter treu, jede Spende hilft - ob groß oder klein.

Dearest friends!

We wish you very Happy New Year!!!

You have make this year so much easier for all of us, our best wishes to you from all - cats, dogs and people!!!


Wünsche zum Jahresende

Wir wünschen allen Unterstützern und Freunden ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest und ein frohes neues Jahr. Die Weihnachtsgrüße des Vorstands finden Sie hier.


Osijek "Pobjede"

Viele Tierschutzvereine in Kroatien bieten zum Jahresende selbst entworfene und mit kostenloser Unterstützung von Profis gestaltete Jahreskalender an. Der Gewinn aus dem Verkauf der Kalender fließt in die Finanzierung des Unterhalts ihrer Tierheime.
Ein Verein in Osijek entwickelt bei der Gestaltung und Vorstellung ihres Kalenders besonderen Phantasiereichtum und in der Herstellung große Professionalität. Der Kalender des Tierschutzvereins "Pobjede" (Sieger) ist inzwischen Kult. Er wird jährlich unter ein bestimmtes Motto gestellt - 2014 ist er den Senioren in ihrem Tierheim gewidmet - älteren Hunden, die dort schon jahrelang leben müssen, weil sie keine Familie aufnehmen will.

Ein Bild mit den 12 Motiven sehen Sie hier.

Für die Veranstaltung zur Vorstellung des Kalenders in Osijek zu der 400 Menschen erschienen, haben sich die ehrenamtlichen Mitarbeiten neben anderen Darstellungen etwas besonders einfallen lassen: Auf die Frage "Warum soll man diesen Kalender kaufen?" haben sie 21 Antworten zusammengestellt, die sich auf die Situation in ihrem Tierheim beziehen, und damit ein Video gestaltet. Bitte lesen Sie erst die Antworten und öffnen Sie dann dieses Video in kroatischer Sprache.

Alle 21 Antworten finden Sie hier.
Das Video finden Sie hier.

Sie können daran erkennen, welch große Mühe und wieviel Gedanken sich die Mitarbeiter bei "Pobjede" machen, um ihre Aufgabe, die ihnen anvertrauten Tiere ordentlich zu betreuen, zu ernähren, ihnen eine würdige Infrastruktur zu geben und sie hoffentlich eines Tages gut zu vermitteln.

Sie sollen daran auch erkennen, wie sinnvoll und zuverlässig Ihre Spenden dort eingesetzt werden. Die finanzielle Unterstützung durch die Stadt Osijek ist gering und willkürlich - sie orientiert sich nicht am Bedarf der dort untergebrachten über 200 Hunde.

Wir bitten Sie hier wiederum um Spenden, um "Pobjede" auch weiterhin helfen zu können zum Beispiel bei Kastrationsaktionen oder bei der Beschaffung von Futter.

Es ist wirklich gut eingesetztes Geld.


Anton, vom Streuner zum Prinzen

Lesen Sie die Geschichte von zupackenden Urlaubern und einem einsamen Straßenhund aus der Nähe von Gospic unter Wahre Geschichten


Beitrag "Gift auf unserer Haut" im ZDF

Am 08.10.13 zeigte ein Beitrag des ZDF (37 Grad), welche unendlichen Leiden Tiere und Kinder in Asien ertragen müssen, damit Kunden in sog. Kulturstaaten preiswert Leder- und Pelzwaren erwerben können. Hinweise über viele Giftstoffe, die bei der Verarbeitung von Tierhäuten zu Leder eingesetzt aber nicht deklariert werden, sind diesem Beitrag ebenfalls zu entnehmen. Diese Gifte sind besonders in Kinderschuhen festgestellt worden. Sie können diesen interessanten Beitrag (45 Minuten) hier öffnen.


Rückzug der Schirmherrin

Unsere langjährige Schirmherrin, Dunja Rajter, hat in einem Schreiben an uns alle ihren Rückzug aus diesem Amt erklärt. Dunja Rajter ist Gründungsmitglied unseres Vereins und wird uns als Mitglied auch weiterhin zur Seite stehen. Wir haben diesen Schritt sehr bedauert, müssen ihn aber respektieren. Dunja Rajter hat uns in all den Jahren nach Kräften unterstützt. Ohne sie wäre das Spendenaufkommen wesentlich geringer ausgefallen und damit unsere Möglichkeit, verlassenen Tieren in Kroatien ein besseres Leben zu ermöglichen. In einem persönlichen Schreiben haben wir uns bei Frau Rajter für ihren Einsatz für die Tiere in ihrem Heimatland bedankt.

Beide Schreiben finden Sie hier:
Amtsniederlegung und Antwort


Stellungnahme zu dem Skandal um Royal Canin

Liebe Mitglieder, liebe Tierfreunde,

sicherlich ist Ihnen nicht verborgen geblieben, das Royal Canin (RC), das französische global tätige Unternehmen für die Herstellung und Vertrieb von Tierfutter, in einen heftigen Tierschutzskandal verwickelt ist.

Der Vorstand möchte Ihnen dazu Informationen geben und seine Sicht des Skandals schildern.

RC hat in der Ukraine "Bärenhetze" gesponsert. Bereits 2012 und 2013 durch die zweite gesponserte Veranstaltung wurde es bekannt durch Aufnahmen, die die Tierschutzvereinigung "VIER PFOTEN" gemacht hat. Diese wurden veröffentlicht, weil RC überhaupt nicht reagiert hat, als dem Unternehmen diese Aufnahmen bereits im Mai dieses Jahres vorgelegt wurden. Bei "Bärenhetze" werden Hunde auf einen Bären gehetzt, der sich nicht wehren kann, weil er an einem Baum angekettet ist. Der Skandal wird vergrößert durch die weichen, wenig überzeugenden Erklärungen mit tränenreichen Entschuldigun-gen durch RC.

RC hat sich offenbar überhaupt nicht vorher informiert, was da gesponsert wird. RC spricht sich nicht grundsätzlich gegen Tierversuche aus - ganz im Gegenteil, das Unternehmen testet "Futter", das aus allen möglichen Abfällen mit chemischen Zusätzen "schmackhaft" gemacht wird, mit den betroffenen Tierarten.

Wir empfehlen dazu das Schwarzbuch Hundefutter "Katzen würden Mäuse kaufen" von Hans-Ulrich Grimm ISBN 978-3-552-06049-4. Hier erfahren Sie, welcher Dreck unseren Hunden als Futter zugemutet wird - authentisch.

Auf "Royal Canin Facebook" können Sie Einzelheiten und Kommentare von Konsumenten nachlesen. Unter anderem den "Shitstorm" verfolgen, der sich immer noch über dieses Unternehmen ergießt.

Es ist bekannt, dass RC an den Universitäten Professoren sponsert die Studenten der vet. Medizin gezielt auf die "Qualität" ihres Futters trimmen. Es ist ebenso bekannt, das RC meist bei Neugründungen die Kosten der Praxiseinrichtungen von Tierärzten ganz oder teilweise übernimmt und diese Tierärzte damit langfristig an ihre Produkte bindet. Das heißt der Tierarzt ist dann nicht nur Arzt, sondern auch Unternehmer mit Mindestumsatzvorgaben für die Produkte der Sponsoren.

Nach diesen Vorfällen kann nur geraten werden, Empfehlungen von Hundefutter der Firma Royal Canin gründlich zu hinterfragen. Es gibt bereits Tierärzte, die sich von RC getrennt haben.

Wir können unseren Mitgliedern nur empfehlen, diese Entwicklung sehr nah zu begleiten und immer wieder zu hinterfragen, ob das Angebot von RC a) wirklich das Beste für Ihr Tier ist und b) ob mit dem Kauf von RC Produkten ein Unternehmen unterstützt werden soll, das Tierversuche nicht grundsätzlich ausschließt und mit Abfällen Milliarden Umsätze macht. Siehe die Buchempfehlung.

Herzliche Grüße

für den Vorstand

Volker Fritzemeier
Vorsitzender


Beitrag im DOGS

DOGS, Europas größtes Hundemagazin und u.E. auch eines der professionellsten, hat sich  in seinem neuesten Heft 3/2013 mit einigen Artikeln dem Tierschutz im Ausland angenommen. Neben 7 anderen Organisationen und Einzelpersonen ist auch unser Verein als seriös, mit hoher Transparenz und durchdachter Hilfe beschrieben worden. Auch im Internet kann die Serie ab Seite 61 mitgelesen werden.
Das aktuelle Heft finden Sie hier.


Wahre Geschichten

Auf der Seite Wahre Geschichten finden Sie interessante Berichte von Helfern.


Aktueller Reisebericht online

Den aktuellen Reisebericht der Reise im Oktober / November 2012 finden Sie unter Reiseberichte.


Ausführungsbestimmungen

Auf der Mitgliederversammlung von "Animal Friends Croatia" am 27. Oktober 2012 in Zagreb hat Volker Fritzemeier die Anwesenden zu überzeugen versucht, auf den Landwirtschafts-minister Druck auszuüben, damit endlich Ausführungs-bestimmungen zu dem Tierschutzgesetz, das nun schon fast 6 Jahre in Kraft ist, erlassen werden. Vorher wurde der Aufruf bereits an viele Tierschutzvereine und Einzelpersonen per EMail versandt.  Den Aufruf finden Sie hier.


Abschlusserklärung

Die Abschlusserklärung der Ersten Tierschutzkonferenz des Baltikums „Verantwortliche Eigentümerschaft - Responsible Ownership“ vom 5. und 6. Mai 2011 in Vilnius, Litauen finden Sie hier.


Reisebericht online

Den aktuellen Reisebericht der Reise im Juni 2012 finden Sie unter Reiseberichte.

Nachfolgend die kurze Beschreibung der Reise (Ankündigung):
Dieses Mal soll es Anfang Juni nach Ost-Slavonien gehen, der letzte Bereich, in dem ich die Tierschutzaktivitäten noch nicht vor Ort besuchen konnte - Orte wie z.B. Slavonski Brod, Vinkovci und Vukovar interessieren mich. Vukovar, einst die Perle Slavoniens, wurde im Krieg 1991-95 von den Serben weitestgehend zerstört, langsam erholt sich die Bevölkerung von den Gräueltaten, deren sie während des Krieges ausgesetzt war.
Hier hat sich nun ein Tierschutzverein gegründet, der die Straßenhunde, die in den Ruinen dort Zuflucht gesucht haben, so gut es ihre Mittel zulassen, versorgt. Der Verein hat mich zu diesem Besuch eingeladen. Hier werde ich herausfinden wollen, ob wir nachhaltig Hilfe leisten können in Zusammenarbeit mit der Stadt. (Wikipedia-Link)
Aus der Spendenaktion "Martin Rütter hilft" werde ich einige Vereine mit Geldbeträgen überraschen können. Damit es auch eine Überraschung bleibt wird Näheres - welche Vereine, welcher Betrag, wofür wird das Geld eingesetzt - in meinem Reisebericht im Anschluss an diese Reise beschrieben werden.


Vorstand für weitere vier Jahre bestätigt

Auf seiner Jahreshauptversammlung am 14. April 2012 hat die Mitgliederversammlung unseres Fördervereins einstimmig dem Vorstand für weitere vier Jahre sein Vertrauen ausgesprochen. Volker Fritzemeier behält den Vorsitz inne, Ivana Zahirovic wurde zur Stellvertreterin gewählt und Ingrid Fritzemeier betreut weiterhin als Schatzmeisterin die Finanzen. Einen Foto des Vorstands finden Sie hier.


Martin Rütter hilft

"Martin Rütter hilft": große Spendenaktion des bekannten Hundetrainers für 7 Tierschutzorganisationen bei VOX:
Wir möchten uns sehr herzlich bei Martin Rütter für seine Initiative bedanken. Das war wirklich großartig. Aber auch die vielen Spender haben unseren Dank verdient - also von Herzen und im Namen all unserer kroatischen Vierbeiner sehr sehr herzlichen Dank. Im Januar werden wir das Ergebnis wissen und zusammen mit unseren Mitgliedern entscheiden, wie das Geld sinnvoll eingesetzt wird.


Problemgebiete des Tierschutzes

Aktuelle Berichte zur Lage des Tierschutzes in Kroatien finden Sie ab sofort im Bereich Tierschutzberichte.


Reisebericht 2/2011 (November)

Den letzten Reisebericht vom November 2011 sowie eine Bildergalerie von "Dubrovnik Shelter" finden Sie im Bereich Reiseberichte.


Volker Fritzemeier ausgezeichnet

Im Rahmen der Präsentation des Landes Brandenburg in Zagreb/ Kroatien wurde der Vorsitzende unseres Vereins, Volker Fritzemeier, für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit in Kroatien mit der Auszeichnung „Ehrenamtler des Monats Oktober“ durch Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck geehrt. Den ausführlichen Bericht inkl. Fotos finden Sie hier


Auszeichungen

Wegen besonders engagiertem Einsatz im Tierschutz hat der Förderverein Tierschutzprojekt Kroatien erstmals Tierschützer in Kroatien als Anerkennung ihrer Arbeit durch Verleihung einer Auszeichnung geehrt. Den Bericht über die Verleihungen und die Preisträger finden Sie hier.


Vereinigung Victus

Liebe Tierfreunde, in unserer Arbeit für einen vorbildlichen Tierschutz in Kroatien brauchen wir Unterstützung. Nachfolgend finden Sie einen Brief des Tierschutzvereins "Victus", der in Slavonski Brod tätig ist. Der Verein kann jedwede Unterstützung gebrauchen - materiell, finanziell, moralisch, organisatorisch, Patenschaft. Wenn Sie eine Möglichkeit sehen, hilfreich tätig zu werden, sind wir Ihnen sehr dankbar. Bitte wenden Sie sich dann direkt an den Verein und beteiligen uns mit einer Kopie. Danke für Hilfe und Verständnis! Den Brief finden Sie hier.


Tierschutzlandkarte

Sie können Ihre Fahrt in den Urlaub nach Kroatien auch mit Hilfe unsere Tierschutzlandkarte planen. Die Karte eignet sich sehr gut als Tourenplaner und zeigt Tierschützern an, wo sie interessante Kontakte schließen und evtl. auch Spenden bei kroatischen Tierschützern lassen können.


Private Tierasyle müssen nicht geschlossen werden

Gerücht:  Ab 2011 werden in Kroatien „private“ Asyle durch die zuständigen „Veterinary inspection departments“ geschlossen.

Fakt ist, dass ein einziger Verein wegen mangelhaftem Nachweis über die aufgenommenen Hunde (records) und schlechten Haltungsbedingungen Auflagen bekommen hat, den gesetzlichen Bestimmungen Folge zu leisten. Sie dürfen keine Hunde mehr aufnehmen, sie müssen die Haltungsbedingungen ändern – und - ganz wichtig – Hunde werden nach 60 Tagen NICHT getötet. Der betroffene Verein wurde aufgefordert, für die Hunde eine Familie zu finden (rehoming) und darüber genau Buch zu führen.

Es ist nicht geplant, wahllos Asyle zu schließen.

Wir vermuten, dass dieses Gerücht durch den betroffenen Verein in Umlauf gebracht wurde.

Tierschutz und Tierschutzprojekt Kroatien

Ältere Beiträge zur Entwicklung des Tierschutzes in Kroatien sowie andere Veröffentlichungen zum Thema Tierschutz und dem Verein finden Sie im Archiv.


Tiervermittlung

Hunde aus Kroatien finden Sie unter Hundevermittlung sowie unter  www.tiervermittlung.de und www.abc-tierschutz.de


RICHTIGSTELLUNG

Richtigstellung zum Begleittext der Sendung "Der VIP Hundeprofi" mit Martin Rütter bei VOX vom 05.06.2012:

Im Begleittext zu dem Beitrag mit Dunja Rajter, auf den durch Einblendung während der Sendung hingewiesen wurde, wird durch die Angabe des Spendenkontos der Eindruck erweckt, als ob der Verein "Pflegepfoten" der Verein ist über den Dunja Rajter die Schirmherrschaft übernommen hat.
Das ist falsch – Dunja Rajter ist die Schirmherrin des "Fördervereins Tierschutzprojekt Kroatien" e.V. Auch hat die Vorsitzende des Vereins "Sapica" , Alexandra Ivanov, u.W. niemals engen Kontakt zum kroatischen Landwirtschaftsministerium gehabt, noch Touristen, die Verstöße gegen das Tierschutzgesetz festgestellt haben, beraten, noch andere kroatische Vereine beraten.
Offensichtlich haben die Verantwortlichen für diesen Text Beschreibungen unserer Arbeit unserer Website entnommen und auf Frau Ivanov übertragen – das führt wiederum zu Irritationen und falschen Rückschlüssen. Dieser Text wurde weder mit uns abgesprochen geschweige denn von uns autorisiert. Wir haben die Verantwortlichen aufgefordert, diesen Text vom Netz zu nehmen und eine Richtigstellung zu schreiben.

Volker Fritzemeier
Vorsitzender


Spendenaktion "Martin Rütter hilft"

Durch die große Spendenbereitschaft während der Aktion bei VOX "Martin Rütter hilft" im Dezember vergangenen Jahres sind unserem Förderverein knapp 58.000 Euro zugeflossen. Für diese großartige Spendenbereitschaft bedanken wir uns bei allen Spendern sehr herzlich. Auf der Jahreshauptversammlung haben die Mitglieder des Fördervereins einstimmig dafür gestimmt, 7 Vereinen in Kroatien insgesamt 20.000 Euro an Unterstützung zukommen zu lassen und 40.000 Euro als Rücklage zu halten, die als Eigenkapital für Fördermittelanträge zum Bau eines Tierheims/ Schulungsstätte für den Tierschutz gedacht sind. So wird ein Großteil der Spenden nachhaltig eingesetzt werden können. Über die weitere Entwicklung werden wir Sie auf dieser Seite auf dem Laufenden halten.


VOX - Der V.I.P. Hundeprofi

Die Sendung, die vergangenes Jahr im September in Kroatien mit Dunja Rajter gedreht wurde, wird am 05. Juni 20:15h ausgestrahlt. Eine Wiederholung findet am 12. Juni 20.15h statt. Beispielhaft wird an einem Tierasyl die allgemein schlechte Situation der Tiere in Kroatien aufgezeigt und ebenso beispielhaft das großartige Engagement von Tierschützern vor Ort, um diese Situation zu verbessern und den Tieren ein artgerechteres Leben zu ermöglichen.


Demonstrationen in Zagreb

Kroatien hat ein gutes Tierschutzgesetz, das seit Jan 2007 in Kraft ist. Jedoch sind bisher keine Ausführungsbestimmungen vom Landwirtschaftministerium dazu erlassen worden. Das macht die Umsetzung des Gesetzes an vielen Stellen unmöglich und ermöglicht vielen „Amtspersonen“  willkürliche Handlungsweise, weil diese das Gesetz nach eigenen Vorstellungen interpretieren. Dagegen wurde am 14. Dezember 2010 eine Demonstration durch die Innenstadt von Zagreb durchgeführt – es wurde gefordert endlich Ausführungsbestimmungen zu erlassen.

Dringender Spendenaufruf

Wir bitten um Unterstützung eines Projektes des Tierheims in Cakovec. Details finden Sie hier


Gründung des Vereins / Ivanic Grad

Das Memorandum wurde im Dezember 2007 von der Gemeindevertretung Ivanic Grad genehmigt und im Januar 2008 vom Bürgermeister Boris Kovacic und dem Vorsitzenden des Fördervereins, Volker Fritzemeier, unterzeichnet.

Memorandum of Understanding
Amendment

Eine Bilddokumentation zum geplanten Projekt in Ivanic Grad sowie weitere Bilder aus Zagreb finden Sie hier. Die Gemeinde Ivanic Grad liegt 25 km ostwärts von Zagreb und gehört zur Gespanschaft (Kreis) Zagreb. Sie hat 14.700 Einwohner. Die Stadt liegt verkehrsgünstig an der Autobahn 3 Zagreb - Belgrad und hat einen Bahnhof an der wichtigen Transitstrecke Zagreb - Belgrad. Es ist eine aufstrebende Gemeinde mit innovativen Ideen und Projekten, die die Stadt voran bringen wird. Bürgermeister ist Boris Kovacic. Das Statement des Bürgermeisters zu dem geplanten Projekt finden Sie hier als PDF zum Download.

Für weitere Informationen zur Stadt Ivanic Grad (in kroatischer Sprache) klicken Sie bitte hier.


Lisa - Eine Happy End Geschichte (04/10)
Ein großes Dankeschön an Martina Schraub (07/09)
Eine wahre Geschichte (05/09)
Briefwechsel über den Zustand des Tierheims (02/09)
Die Katzenmutter von Liburnien (2009)
Hilferuf (02/09)
Rex (01/09)
Offener Brief an den stellv. Bürgermeister (11/08)
Hilfsbedarf in Benkovac (06/08) + Online-Bildergalerie
Gründung des Dachverbandes (01/08)


Fluthilfe Ostslavonien/Kroatien

Der Einsatz der engagierten Tierschützer und anderer Helfer im Überschwemmungsgebiet der Save ist beendet (31.Mai 14). 14 Tage haben alle Tag und Nacht geschuftet und sind dabei oft über ihre körperlichen Fähigkeiten hinausgewachsen.  Dafür gebührt allen unsere Anerkennung und unser aufrichtiger Dank! Da es keinerlei Krisenmanagement gab, hat besonders ein Verein versucht die Rettungsaktionen für Tiere zu koordinieren "Pobjede" aus Osijek. Diesen Verein unterstützen wir seit Jahren und schätzen seine ausgezeichnete Arbeit.

In einem Schreiben vom 29. Mai an das Landwirtschaftministerium in Zagreb haben wir unsere Verwunderung über den Mangel an organisatorischer Unterstützung durch staatliche Stellen deutlich zum Ausdruck gebracht. Das Schreiben können Sie hier einsehen.

Ein Spendenaufruf zusammen mit TASSO hat bisher 18.027,18 Euro erbracht. Dafür Dank an alle Spender (594 Spender, Stand 23.06.14) und besonders an das Team bei Tasso, das uns mit der Aktion "Trockene Pfoten" reloaded so großartig unterstützt hat. 
Aber die Arbeit ist noch lange nicht zu Ende. Viele der gefundenen Tiere müssen medizinisch betreut, Besitzer müssen gesucht werden. Viel Tiere gehen wegen schlechter Haltung nicht mehr zurück, sondern werden kontrolliert an neue Familien abgegeben. Auch diese Familien müssen noch gefunden werden. Bei über 600 geretteten Hunden und 200 Katzen wird  das noch Wochen dauern.  Die Betreuung und Rückführung der geretteten "Nutztiere" wird an anderer Stelle koordiniert.  Bis die evakuierten Familien wieder ihre Häuser benutzen können, werden Monate oder gar Jahre vergehen.

Hier sehen Sie einige Bilder der Lage vor Ort.

Auf der Facebookseite von Udruga Pobjede ist ein Video zu sehen,das die Arbeit der Tierschützer sehr anschaulich beschreibt. Auch wenn nicht jeder kroatisch versteht, überzeugen doch die Bilder.


Dubrovnik: Bürgermeister missachtet jahrelanges ehrenamtliches Engagement im Tierschutz

Kroatien ist eines der ärmsten Länder in der EU. Der einzige Wirtschaftszweig, der noch ein wenig profitabel arbeitet, ist der Tourismus. Dubrovnik ist weltweit als touristisches Ziel beliebt - profitiert davon wirtschaftlich enorm. Jedoch merken Tierschützer, die sich seit über 10 Jahren um das Wohl verlassener Tiere im Raum Dubrovnik kümmern, nichts. Der Bürgermeister ignoriert sie einfach. In ihrer Verzweiflung haben sie jetzt einen offenen Brief an den Bürgermeister Dr. Vlahusic geschrieben. Den Brief finden Sie hier. In gleicher Mission habe ich im April 2011 einen Brief an die gleiche Adresse geschrieben (s. hier). Der wurde nicht einmal beantwortet - also ebenso ignoriert. Die etwa 400 Hunde in dem Tierheim und ihre Betreuer brauchen unsere Unterstützung. Deshalb bitte ich Sie, nehmen Sie sich etwas Zeit und lesen beide Briefe in aller Ruhe. Dazu empfehle ich meinen Reisebericht 2/2011 zusammen mit den Bildern aus dem Tierheim, die ich während meines Besuchs gemacht habe. Wenn Sie dann genau so empört sind wie wir, schreiben Sie an Dr. Vlahusic mit Kopie an das Tourismusbüro in FF/M. Das kann ruhig in deutsch geschehen.
Nur so kann uns ein Umdenken des Bürgermeisters und seiner Stadtverwaltung gelingen.

Hier die EMail Adressen:  
mayor@dubrovnik.hr  und  info@visitkroatien.de

Danke für Ihre Unterstützung


Forderung nach Ausführungsbestimmungen erneuert

Der kroatische Tierschutzdachverband "Animal Friends Croatia" (AFC) hat die Forderung nach Ausführungsbestimmungen zum gültigen Tierschutzgesetz erneuert. Da alle Mahnungen an das Landwirtschaftsministerium bisher im Sande verliefen, wurde das Schreiben an den Justizminister gerichtet. Das Schreiben (in Englisch) können Sie hier nachlesen.

Es ist allgemein bekannt, dass ein Gesetz - sei es noch so gut - ohne Ausführungsbestimmungen (implementation) nutzlos ist, da erst in diesen Bestimmungen die Verantwortungsbereiche und Handlungsspielräume festgelegt werden. Ohne ist der Willkür Tor und Tür geöffnet. Diese willkürlichen Handlungen erleben wir seit in Kraft treten dieses Gesetzes im Januar 2007. Jeder der im Tierschutzbereich etwas zu sagen hat, legt die Artikel nach seinen Vorstellungen aus, meist zum Nachteil der betroffenen Tiere. Das soll sich nun endlich ändern. Nachdem Kroatien seit 01.07.2013 Vollmitglied der EU ist, unterliegt es nun auch den Regeln aus Brüssel.

Wir unterstützen das Schreiben von AFC mit einer weiteren eindringlichen Mahnung an den Justizminister. Unser Schreiben können Sie hier lesen.


Lovran: Offener Brief

In LOVRAN südlich von OPATIJA droht dem Verein "Lunjo i Maza" die Arbeitsgrundlage entzogen zu werden. Die Stadt enteignet quasi den Verein, indem sie ihm das "Heim", in dem jahrelang erfolgreich Tiere gepflegt wurden, gekündigt hat, ohne gleichwertigen Ersatz zu stellen. Briefe des Vorsitzenden an die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden und den zuständigen Landrat zeigten keinerlei Reaktion. Deshalb hat sich Dunja Rajter, unsere Schirmherrin, entschlossen, einen "Offenen Brief" in dieser Angelegenheit zu schreiben. Der Brief kann hier eingesehen werden.  Wir hoffen sehr, dass er einige Menschen zum Nachdenken anregt und "Lunjo i Maza" geholfen werden kann.


Cakovec: Udruga "Prijatelji Sapica"

In Cakovec hat Branko Drvar zusammen mit seiner viel zu früh verstorbenen Ehefrau Lili und Ivana Zagoracz Ende vergangenen Jahres den Verein „Prijatelji Sapica“ gegründet.  Dieser Verein unterscheidet sich wesentlich von anderen Vereinen in Kroatien, weil er gezielt Hunde, die von der Tötung bedroht sind, aus den betroffenen Anlagen herausholt, in einer eigenen Hundepension unterbringt und sofort eine intensive Vermittlungsarbeit beginnt – und das bisher  mit gutem Erfolg. Es ist bisher der einzige Verein in Kroatien, der sich diesem alleinigen Zweck – Hunde aus der Tötung zu befreien – verschrieben hat. Die Bemühungen um diese Hunde sind natürlich auch mit erheblichem finanziellen Aufwand verbunden – die kleine Infrastruktur der Hundepension muss aufgebaut werden, Benzin für Fahrten zum Teil weit über 300 km muss bezahlt werden, ebenso wie Tierarzt und Verpflegung etc. Von Cakovec nach Vinkovci zu „Tip-Tip“ eine der Tötungsstationen, sind es über 300 km Landstraße; nach Pakrac 270 km.  Deshalb bitten wir Sie,  für dieses einmalige Projekt zur Rettung der vom Tod bedrohten Hunde um finanzielle Unterstützung für den Verein "Prijaelji Sapica“  (bitte auf dem Ü-Beleg zugunsten unseres Spendenkontos unter Zweck „Sapica CK“ eintragen). Jede noch so kleine Spende wird dankbar angenommen.

Lesen Sie hier einige Berichte, die das Leid der armen Tiere sehr anschaulich beschreiben. Es lohnt sich alle Geschichten zu lesen.

Weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.facebook.com/UdrugaPrijateljiSapicaCakovec
(Hier können Sie Mitglied bei "Prijatelji Sapica" werden.)


Cakovec: Ljiljana Zebic-Dvar verstorben

Ljiljana Zebic-Dvar ist am 27. März 2013 im Alter von 53 Jahren an Krebs gestorben. Ihre letzten Gedanken galten den Tieren für deren Wohlergehen sie sich immer intensiv eingesetzt hatte. Lili, wie wir sie alle nannten, war 8 Jahre lang Vorsitzende des Tierschutzvereins Prijatelji in Cakovec. In dieser Zeit galt ihr ganzes Tun den Hunden und Katzen in dem Tierheim in Cakovec. Es war das erste Tierheim in Kroatien, in dem niemals Tiere getötet wurden. Sie hat über die Jahre aufopferungsvoll für verlassene Tiere gesorgt und trotz großer Widerstände für viele ein neues Zuhause gefunden. Dass das große Tierheim in Cakovec so gut funktionierte ist auch ihrem beispielhaften Einsatz zu verdanken. Unsere Gedanken sind bei ihren Angehörigen und dort besonders bei ihrem Ehemann Branko. Wir werden Lili in sehr guter Erinnerung behalten und in ihrem Sinne weiterarbeiten.

Volker Fritzemeier
Vorsitzender Förderverein Tierschutzprojekt Kroatien e.V.

Ein Foto von Lili finden Sie hier.


In Istrien (Opatija/Lovran) wird jahrelanges Engagement im Tierschutz vernichtet.
"Lunjo i Maza" müssen ihr Quartier räumen.

Jahrelang hat sich der Tierschutzverein "Lunjo i Maza" (Susi und Strolch) um verlassene Katzen später auch um Hunde gekümmert. Kastrationsaktionen wurden organisiert und vielen vielen Tieren ein neues Zuhause vermittelt. Die Kommunen, aus deren Bereich die Tiere kamen, haben das nicht finanziell ausgeglichen, obwohl gesetzlich dazu verpflichtet. Das dem Verein zugestandene Gebäude hatte weder Strom noch Wasser - all das hat der Verein einrichten müssen. Die Kosten werden Ihnen dafür bisher nicht erstattet. Die Stadt bietet keine Alternative - unakzeptabel für einen Verein, der mit so viel Erfolg Tierschutz betreibt. Gemeinsam müssen wir diesem großartigen Verein helfen, dass ihm eine Alternative zur Verfügung gestellt wird.
Den Hilferuf des Vereins finden Sie hier.


Weihnachten im Tierheim von Osijek

Der Tierschutzverein "POBJEDE" lädt jährlich zu Weihnachten die Bevölkerung von Osijek (zweitgrößte Universitätsstadt Kroatiens) in ihr Tierheim zum traditionellen Weihnachtsessen ein. Am 26. Dezember kommen dann sehr viele Menschen, um den etwa 170 Hunden ein Festmahl zu bereiten. Anschließend werden ALLE Hunde spazieren geführt. Die Bilder geben einen Eindruck wider, wie fest die Tierschutzarbeit dieses Vereins in der Bevölkerung bereits verankert ist. Deshalb sind wir auch stolz, dass wir diesen Verein tatkräftig unterstützen und die Ehrenamtler damit motivieren können. Eine Bildergalerie finden Sie hier.


Grausame Tierquälerei in einem Camp in NIN

Während der Hauptsaison erreichen uns von Urlaubern immer wieder Anzeigen von verlassenen Tieren, die irgendwo ausgesetzt wurden und nun versuchen, irgendwie zu überleben oder Katzen, die ihre Jungen am Leben erhalten wollen.
Ein Beispiel stellvertretend für all die leidenden Tiere, besonders in der Küstenregion, zeigen die Bilder eines armen Esels, den sein Besitzer offenbar vergessen hat - oder es ihn überhaupt nicht interessiert. Der arme Esel hat wohl noch nie einen Hufschmied gesehen und nun durch den viel zu langen Huf eine extreme Überdehnung der Sehnen und deshalb permanent Schmerzen. Wir haben Anzeige beim Landwirtschaftministerium gestellt und hoffen nun, dass die Veterinär Inspektore (Amtstierärzte) dem Leiden des Tieres ein Ende machen, indem ein Hufschmied die Hufe beschneidet und der arme Kerl wieder laufen lernt.
Gesehen wurde das alles im Campingplatz Ninska Laguna in NIN nördlich von Zadar. Wir werden die Entwicklung beobachten. Das Landwirtschaftministerium haben wir gebeten, uns über die Maßnahmen der Amtstierärzte zu informieren.

Die traurigen Bilder finden Sie hier.


Turbulenzen bei "Prijatelji" in Cakovec

http://prijatelji-zivotinja.tehno-grupa.com/

Lesen Sie auch das Interview mit Volker Fritzemeier zur Situation des Vereins „Prijatelji“ in Cakovec. Sie finden es hier.


Benkovac: Tierasyl endgültig zerstört

Vor einem Jahr wurde das Tierasyl in Benkovac offiziell geschlossen. Dinko Ozakovic, der für das Asyl 2008 schon einmal verantwortlich war, damals wegen Unregelmäßigkeiten abgelöst, zog daraufhin illegal aus einer Ruinenanlage mit etwa 20 Hunden dort ein. Auf unsere Anzeige hin, wurde ihm vom zuständigen Veterinäramt untersagt, weitere Hunde dort aufzunehmen, da auch der Einzelnachweis über viel Hunde fehlte. Eine weitere Kontrolle belegte, dass Ozakovic sich nicht an die Auflagen gehalten hatte. Daraufhin wurde die Zerstörung der Anlage offiziell angeordnet und die Hunde nach Sibenik in die Anlage (Hundehotel) der Schädlingsbekämpfungsfirma AS-EKO verbracht. Benkovac hat mit der Fa einen Vertrag. Was dort mit den Hunden geschah können wir nur erahnen. Jetzt fürchten wir, dass Ozakovic wieder in der verfallenen Ruine Hunde sammelt und sie dort schlecht versorgt gefangen hält. Wir werden aber das Veterinäramt darauf hinweisen. Einen Artikel in einer kroatischen Zeitung sehen Sie unter diesem Link


Zagreb: Landwirtschaftsministerium lässt wahllos Hunde und Katzen töten

Ein nicht authentisch nachgewiesener Tollwutfall sorgt im Großraum Zagreb für eine grausame Tötungsaktion. In dem städtischen Tierheim von Zagreb wurden unmittelbar nach bekannt werden des Tollwutfalles 50 Hunde euthanasiert, im benachbarten Asyl des Vereins "Noina Arka" 10 Hunde und 7 Katzen. Familien, die ein Tier aus diesen Asylen hatten wurden aufgesucht, abgelenkt, die Tiere dort gegriffen und umgebracht. Das kroatische Landwirtschaftsministerium sagt die Unwahrheit, wenn es behauptet, dies geschah mit Einverständnis der Besitzer. Damit keinerlei Nachweis über die Unsinnigkeit dieser unwürdigen Mordserie erbracht werden konnte, wurden die Tiere sofort nach der Tötung verbrannt. Eilig organisierte Demonstrationen von Tierschützern vor dem Landwirtschaftsministerium hatten nicht den gewünschten Erfolg. Der Landwirtschaftsminister ist aufgefordert, diese schändliche Aktion untersuchen zu lassen, und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Mehr Informationen unter www.animal-friends-croatia.org

In memoriam Tina


Insel Krk: Sieben Gemeinden einigten sich auf ein gemeinsames Tierheim (Februar 2012)

Das ist bisher einmalig in Kroatien und sollte Beispiel sein für andere Regionen im Land. Auf der Insel Krk haben sich die Gemeinden der Insel geeinigt, ein gemeinsames Tierheim zu bauen. Das ist nicht zuletzt auch dem Engagement des dortigen Tierschutzvereins "Felix-Krk" zu verdanken. Dank geht von hier aus aber auch an die Bürgermeister der Gemeinden die dieses "Mutual Agreement" zustande gebracht haben. Dieses Handeln entspricht der gültigen Gesetzeslage. Das Heim wird von einem Tierarzt geleitet werden und ein Tierpfleger wird eingestellt. Die Kosten teilen sich die Gemeinden. Das Heim soll noch in diesem Frühjahr eröffnet werden und der Tierschutzverein "Felix-Krk" wird es nach Kräften unterstützen. Spenden sind deshalb immer willkommen. www.Tierschutz-Krk.eu


Neuer TierSCHUTZverein in Zagreb konstituiert (Februar 2012)

In Zagreb hat sich ein neuer Verein gegründet, der sich landesweit für die Koordinierung und Weiterentwicklung der TierSCHUTZarbeit aller TierSCHUTZvereine einsetzen will. Durch Tierärzte und Biologen ist im Vorstand Fachkompetenz vorhanden. Unter dem Namen "Animal Welfare and Protection Association" (AWPA) ist er im Vereinsregister von Zagreb eingetragen worden. Wir begrüßen das sehr, weil ein zentraler Ansprechpartner für TierSCHUTZarbeit in Kroatien bisher nicht vorhanden ist. Unter www.awpa.eu ist er im Netz zu finden. Allerdings befindet sich die Seite noch im Aufbau - nur in kroatischer Sprache - deutscher und englischer Text sind in Vorbereitung.


Opatija verweigert zugesagte Zahlungen (November 2011)

Eine Stadt, die sehr gut vom Tourismus lebt, verweigert die zugesagte und im Gesetz festgeschriebene Zahlung von Zuschüssen an den örtlichen Tierschutzverein mit der Begründung der Etat gebe das nicht mehr her. Das ist bei dem Touristenstrom, der sich jährlich über diese Stadt ergießt, sehr unglaubwürdig. Der Verein dämmt seit Jahren mit viel ehrenamtlichen Engagement und auch ausländischer Hilfe besonders die Überpopulation von Katzen ein, betreibt ein "Katzenhaus", betreut inzwischen auch Hunde. Ohne die zugesagten Zuschüsse steht der Verein vor dem AUS!! All das sind Aufgaben, die in die Verantwortung der öffentlichen Hand fallen. Verantwortliche Stellen wie Bürgermeister und Landrat werden von uns angeschrieben und aufgefordert, ihrer Verantwortung entsprechend nachzukommen.


Rijeka - "Novi List" Redakteur verbietet Abdruck eines Interviews (Oktober 2011)

Ein junger Journalist der Zeitung "Novi List", der auch ein Herz für Tiere hat, führte im vergangenen Oktober mit Volker Fritzemeier ein längeres Interview zum Thema Tierschutzsituation in Kroatien. Es war ein sehr offenes Gespräch, das die ganze Bandbreite der Tierschutzarbeit in Kroatien aus Sicht unseres Vereins beschrieben hat. Wir hatten die Zusage, dass das Interview spätestens am darauffolgenden Wochenende gedruckt werde. Daraus wurde leider nichts. Offenbar hat der verantwortliche Redakteur nicht nur den Druck sondern auch jeglichen Kontakt zu uns untersagt, denn der Artikel erschien nicht und der Journalist hat weder auf Anrufe noch auf SMS reagiert. Ein Beispiel von eingeschränkter Pressefreiheit und "Vetternwirtschaft". In dem Interview wurden u.a. das Fehlen der Ausführungsbestimmungen zum Tierschutzgesetz und die Willkühr der veterinär Inspektoren angeprangert unter Nennung der verantwortlichen Dienststellen.


Benkovac auf einem guten Weg

Seit wir im Juni 2008 die unhaltbaren Zustände in Benkovac und Zadar öffentlich angeprangert haben, hat sich wenigstens in Benkovac Einiges zum Besseren verändert – Zadar ist nach wie vor ein Schandfleck, dort leiden die Hunde nach wie vor. 2010 hat sich ein Landsmann in der Nähe von Benkovac niedergelassen und hilft mit Rat und Tat, um den Hunden den Aufenthalt in der Anlage so artgerecht wie möglich zu gestalten. So werden die Hunde nun auch am Wochenende betreut, ein Tierarzt kümmert sich regelmäßig um die Hunde, die zuverlässige Ernährung der Hunde ist gesichert uvm. Dazu kommt natürlich auch die wirklich wunderbare Unterstützung der Initiative aus Würzburg, die regelmäßig mit Spenden kommt und auf dem Rückweg immer Hunde mitnimmt, für die sie ein neues zuhause gefunden haben. An dieser Stelle einmal ein dickes Danke schön nach Würzburg.


"Anlage" von SPIRIT wird geschlossen

Das „Durchgangslager“ für Hunde, das der Verein „Spirit“ über Jahre mit Hunden aus allen Bereichen des Balkans versorgt hat, wird von Amts wegen geschlossen. Wir haben in der Vergangenheit immer wieder darauf hingewiesen, dass dieser Verein nicht transparent ist, mit falschen „Leidensgeschichten“ Hunde vermittelt, kaum einer wusste wohin. Nun hat das Landwirtschaftministerium diesem Treiben mit Recht ein Ende gesetzt. Es wurde offiziell festgestellt, dass über Hunde keinerlei Nachweis geführt wurde – weder das Ankunftsdatum noch Impfstatus, noch Ausgang der Hunde noch Daten über die neue Unterkunft konnten vorgelegt werden. Derjenige, der die Internetseite von Spirit verfolgt hat, weiß nun, dass so mehrere hundert Hunde pro Jahr einfach verschwunden sind. Der Vorsitzenden von Spirit Monika P. wurde untersagt, in Zukunft wieder Hunde aufzunehmen. Jetzt muss nur beobachtet werden, ob sie sich auch an dieses Verbot hält – Zweifel sind angebracht, denn es gibt immer noch Menschen, die dieses Verbot für ungerechtfertigt halten und wie schon in der Vergangenheit, ein solches ungesetzliches Treiben weiterhin unterstützen werden.


Tierquälerei in Urlaubsregion

Hier die dramatische Geschichte eines Urlauberpaares, das glaubte, in Kroatien einen schönen Urlaub zu verleben – dieser Urlaub endete mit Abbruch und der Flucht aus diesem Land.
Den SMS-Verkehr und die Bilder finden Sie hier.


Tierasyl in Benkovac geschlossen

Das Tierasyl in Benkovac, vor dem wir im Juni 2008 wegen grauenvoller Verhältnisse dort demonstriert haben und dadurch sehr positive Veränderungen erreichen konnten, wurde geschlossen. Es ist auch deshalb so traurig, weil dort gerade die Organisation des Asyls durch einen Deutschen, der in der Nähe sein Domizil aufgeschlagen hatte, sehr tatkräftig unterstützt wurde. Es lief alles recht gut, die Versorgung und Betreuung der Hunde war gut geregelt und auch die Vermittlung in ein neues zuhause. Die Gemeinde konnte sich mit dem Besitzer des Geländes, auf dem das Asyl steht, nicht einigen. Nun hat sie einen Vertrag bis Jahresende mit der Firma "Aseko" in Sibenik geschlossen. "Aseko" ist eine Firma, die in größerem Stil Schädlinge bekämpft und vor etwa 2 Jahren ein Hundehotel mit etwa 40 Plätzen gebaut hat. Ein Hundehotel ist aber kein Tierheim und die Kapazität ist viel zu gering. Trotzdem wurde es vom Landwirtschaftministerium als Tierheim anerkannt. Einsprüche unsererseits fruchteten nicht. So besteht die große Gefahr, dass Hunde nach der 60 Tage Frist getötet werden. Wir versuchen jetzt mit aller Kraft in Benkovac und Umgebung die Gründung eines Tierschutzvereins zu unterstützen, der sich dann aktiv um die Errichtung eines Tierheimes kümmern soll. Wer diese Aktion unterstützen will, nehme bitte Kontakt mit uns auf. Zwischenzeitlich bleiben wir in Kontakt mit dem Verein "Dalmatiner" in Sibenik, um zu helfen, das Schlimmste zu vermeiden.


Vandalismus im Tierasyl Benkovac

Im Tierasyl von Benkovac haben Vandalen in der Nacht zum 18. April wüste Zerstörungen angerichtet. Es wurden Zäune zerschnitten, Hundehütten zertrümmert und andere Gegenstände stark beschädigt. 3 Hunde sind durch Bisswunden eines anderen Hundes zu Tode gekommen. Andere Hunde konnten durch den zerstörten Zaun aus dem Asyl in das umliegende Gelände gelangen. Die Hunde sind sehr verstört. Die Mitarbeiter vor Ort sind geschockt und standen weinend vor der zerstörten Anlage. Der Schaden wird auf einen vierstelligen Eurobetrag geschätzt. Wer macht so etwas? Es wird einige Zeit dauern, bis alles wieder so hergerichtet ist, wie es vorher war. Spenden dafür sind willkommen.


Verlassene Kasernenanlagen

Wie überall in Europa wurden nach der Zeit des "Kalten Krieges" die Streitkräfte reduziert und Kasernen frei gezogen. So auch in Kroatien. Eine Nachnutzung ist oft nicht geplant. Bei meinen Besuchen von Tierschutzvereinen bin ich oft an verlassenen Kasernen vorbeigefahren. Das brachte mich auf die Idee, ob dort nicht ein Teil für den Tierschutz genutzt werden kann. Tierschutzvereine und auch Gemeinden suchen oft nach Land, auf dem sie ein Tierheim bauen können. Nun werden wir im April während meines nächsten Besuchs in Kroatien ein Treffen mit dem verantwortlichen Referatsleiter im Verteidigungsministerium haben, der sich sehr offen diesem Thema gegenüber gezeigt hat. Sollten wir Erfolg haben, wäre das ein Meilenstein in der Infrastruktur für den kroatischen Tierschutz.


Kampf gegen Willkür von Inspektoren

Inspektoren üben im Auftrag des Landwirtschaftministeriums in ihrem Verantwortungsbereich die Aufsicht über veterinär-gesundheitliche Bereiche –ähnlich wie in Deutschland die Amtstierärzte. Dafür gibt es im Land 6 Veterinärämter mit 71 Außenstellen. Da es zum Tierschutzgesetz keine Ausführungs-bestimmungen gibt, legen die Inspektoren es nach ihrem belieben aus. Das ist für Betroffene – hier Tierschutzvereine und Tierheime -  oftmals Willkür. Zu gleichen Problemen werden an unterschiedlichen Orten sehr unterschiedliche Entscheidungen getroffen.  Dieser Eindruck hat sich auch bei mir festgesetzt. Deshalb gehen wir jetzt mit gezielten Anzeigen dagegen vor. Ich schildere dem Dachverband meine Eindrücke vor Ort, die dieser in eine Anzeige formuliert. Gleichzeitig schreibe ich eine Beschwerde and das Landwirtschaftministerium.


LIDL hilft mit Futter

Lidl Kroatien stellt Hundefutter, das nicht mehr in den Handel gelangen kann ( Bruch oder Erreichen des Verfalldatums) Tierschutzvereinen zur Verfügung.  Diese Vereinbarung konnten wir nach sehr kooperativen Gesprächen mit Vertretern der Zentrale in Zagreb erreichen. Die Verteilung wird durch uns geregelt.


Kastrationsaktion Katzen

In Kroatien hat die Rolligkeit von Katzen bereits eingesetzt. Deshalb war es höchste Zeit, eine schon einmal angedachte Kastrationsaktion noch Mitte Februar durchzuziehen. Also bin ich mit einem befreundeten Tierarzt  ausgerüstet mit Material zur Kastration von etwa 80 Katzen an einem Wochenende an den Ort der Notwendigkeit gefahren. Wir sind sehr gut aufgenommen und versorgt worden. Samstag Anfahrt – 2 Tage kastrieren – Dienstag wieder zurück (2700km) Es hat sich gelohnt – wir konnten etwa 500 Katzenkinder vor dem Elend bewahren, denn so viele wären mit Sicherheit im April zur Welt gekommen. Und schön war es auch zu sehen, wie wir dadurch die örtlichen Tierschützer wieder motivieren konnten. Es ist ungeheuer wichtig diesen zu vermitteln, dass sie nicht alleine sind.

Cakovec Tierheim von "Prijatelji" anerkannt

Das Tierheim – und diese Bezeichnung ist dort gerechtfertigt – von „Prijatelji“ hat seit kurzem die offizielle Anerkennung als Tierheim des Kreises Medimurska (Medimurska Zupanja). Die Anerkennung wurde vom Landwirtschaftministerium verfügt. Mit diesem Verein verbindet uns eine jahrelange Freundschaft – mit ihm begann unser flächendeckendes Engagement in Kroatien. Die viele, viele Arbeit hat sich nun ausgezahlt.  Im Gegensatz zu Deutschland sind die Kommunen per Tierschutzgesetz verpflichtet, Tierheime in ihrem Verantwortungsbereich zu unterstützen.  Dabei hat die Anerkennung als Tierheim eine Lenkungsfunktion und ist die Grundlage finanzielle Unterstützung einzufordern. Viele Gemeinden versuchen sich aus dieser Verantwortung heraus zu stehlen mit der Begründung es sei kein Geld da. Dieses Argument sticht bei einem anerkannten TH nicht. Es sind dort regelmäßig zwischen 250 und 300 Hunde untergebracht.  Knapp 300 Hunde konnten 2010 vermittelt werden – dabei ist der Nachweis für jeden vermittelten Hund erbracht worden – ein Kriterium für die Anerkennung. 50% fanden ein zuhause in Kroatien. Siehe auch „10 Jahre Prijatelji“  Ganz besonders wichtig ist die Erwähnung in diesem Beitrag, dass dort niemals Hunde nach 60 Tagen Aufenthalt getötet wurden. Das Tierschutzgesetz  von 2007 sieht das als Option vor. Vor 2007 (neues Tierschutzgesetz) war das schon nach 14 Tagen möglich. Da viele mit der temporären „Aufbewahrung“ von Hunden über Verträge mit den Kommunen Geld verdienen können, kommt es natürlich immer wieder zu Euthanasierungen. Wir kämpfen wo immer dagegen an. Auch das ist wichtig in diesem Zusammenhang zu wissen – „Prijatelji“ hat nie Geld mit den Tieren verdient, war immer auf Hilfe und Unterstützung angewiesen und hat es trotzdem geschafft. Wir sind sehr stolz auf diese ungeheure Leistung dieses Vereins – 3 Namen möchte ich stellvertretend für alle Helfer nennen: Lilli Drvar, die Vorsitzende des Vereins – Branko  ihr Ehemann, der sich für den Verein nahezu aufopfert und Aleksandra Hampamer der geschäftliche Kopf des Vereins – sie zusammen mit vielen Helfern haben hunderten von Hunden und Katzen ein neues zuhause gegeben.  Danke allen an dieser Stelle!

Den Originaltext finden Sie hier, eine deutsche Übersetzung hier.

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